csu logo 4c pos hires

KalenderDonnerstag 21 Mai 2026
Uhr18:00 - Uhr
UhrStadtratssitzung

Haushalt 2026
Lesen Sie hier unsere Meinung dazu
Unsere Ideen für 2026-2032
Lesen Sie hier unser Wahlprogramm 2026-2032
Unsere neue Vorstandschaft
2025 - 2027
Herzogenaurach
Unsere wunderbare Stadt
CSU-Herzogenaurach
Immer neue Ideen
Die CSU-Stadtratsfraktion 2020-2026
Sprechen Sie uns an, wir sind für Sie da
Neu auf unserer Seite: Der Bürgerknopf
Bitte gleich ausprobieren...
×

Hinweis

Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/images/stories/turnstube_realschule.jpg'

Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/images/stories/turnstube_realschule2.jpg'

Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/images/stories/images/koer_unt.gif'

Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/images/stories/images/sbahn.jpg'

Administrator

Administrator

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Freitag, 03 Oktober 2008 12:53

Einfachturnhalle Realschule

Die in der Stadtratssitzung am 25. September 2008 vorgelegten Alternativen, an der Realschule eine zusätzliche Einfachturnhalle durch die Stadt zu errichten, zeigen deutlich, daß der Standort beengt ist und eine zusätzliche Einfachturnhalle fast mehr Probleme aufwirft, als sie (schul- und vereinssportbezogen) lösen kann.turnstube_realschule.jpg















Zunächst ist festzuhalten, dass der Landkreis als Schulträger der Realschule bis heute keinen Bedarf nach weiteren Schulsportkapazitäten sieht, sprich die vorgelegte Maßnahme als nicht notwendig beurteilt. Dann legen Bürgermeister und Stadtverwaltung zwei Alternativen vor, die zumindest bei den Baufachleuten erkennbares Unbehagen auslösen. Die von der neuen Mehrheit favorisierte Lösung, an der bisherigen Einfachturnhalle eine zweite Einheit zum Kreuzungsbereich hin "anzudocken", ragt - um überhaupt eine vernünftige Größe zu erreichen - über den schmalen Grünstreifen in den heutigen Gehweg hinein, verengt den bestehenden Gehweg, macht eine Verlegung der Bushaltestelle erforderlich und setzt einen - städtebaulich unschönen - Klotz vor das Schulgebäude genau an den Rand des Kreuzungsbereichs (Burgstaller Weg/Hans-Maier-Straße).
In den vergangenen Jahren haben alle Fraktionen die schwierige Verkehrssituation genau in diesem Areal bemängelt - alles kein Problem mehr? Die Innenmaße der Halle erlauben Bodenturnen, Gymnastik und "platzsparende" Ballsportarten - offiziell wettkampftaugliche Feldgrößen sind faktisch nicht möglich. Die Unterbringung von Schulsportgerät bleibt auch mit einer zweiten Einfachturnhalle sehr beengt. Diese Entscheidung ist letztlich Sache der Schulleitung; die Realschüler würden sich zumindest Wege- und Fahrzeiten zu den (großen) Turnhallen in das Schulgelände Süd sparen. 

Für die zweite Einfachhalle wird mit einer Verbesserung für Schul- wie Vereinssport argumentiert. Die Sportvereine selbst haben sich dazu kaum geäußert. Wenn die Realschule die zweite Einfachhalle nutzt, sind Zeiten am Burgstaller Weg frei. Nach Abzug der FIS sind beim KCH Kapazitäten frei. Wenn adidas die Multifunktionshalle auf der Herzo-Base baut, sind dort auch zusätzlich Kapazitäten verfügbar, für welche die Stadt ihr Interesse als Nutzer (etwa 1/3 der Nutzungszeiten) angemeldet hat, um z.B. Wettkämpfe und größere Veranstaltungen unterzubringen - eine vernünftige Lösung für alle Seiten. Beim Gespräch der Stadtverwaltung am 15. September mit den Vereinen zur Anpassung der Vereinsförderung haben die Vereine sachlich auf bestehende Probleme hingewiesen - aber massive Forderungen nach einem weiteren Sportstättenausbau wurden nicht gestellt. Die Vereine mit großen Anlagen und Plätzen haben heute schon genug zu tun, um ihre Anlagen zu unterhalten; auf mittlere Sicht sind v.a. Sanierungen und Instandhaltungsmaßnahmen absehbar.

 

turnstube_realschule2.jpg






Natürlich ist die Einfachturnhalle auch Inhalt von Wahlversprechen. Wenn Bürgermeister und SPD das jetzt einlösen wollen, ist das nicht ehrenrührig - im Gegenteil. Es zeigt aber, daß der alte Standort aus räumlichen Gründen einfach schwierig ist und bleiben wird. Der Landkreis als Träger schweigt zur zusätzlichen Einfachturnhalle. Für den Schulsport ist das nicht nachvollziehbar. Die Stadt übernimmt aber freiwillig Aufgaben des Landkreises - in Größenordnung von einer Million Euro. Der Hinweis auf Mieteinnahmen für die Schulsportnutzung überzeugt dabei nicht - erstens sind diese Mieten nicht kostendeckend und zweitens werden diese Einnahmen nur von der linken (bisher genutzte Halle) auf die rechte Hosentasche (neue Halle) umgebucht.

 

Die mühsamen Versuche, die Einfachturnhalle als vernünftige Problemlösung zu verkaufen und die allergischen Reaktionen auf Kritik sprechen für sich. Die Dakota-Indianer haben dazu eine klassische Lebensweisheit parat: "Wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest - steig ab."

koer_unt.gif





Dr. Horst Körner
Fraktionsvorsitzender

Sonntag, 21 September 2008 12:53

CSU fordert Auskunft zur Südspange Niederndorf

Anfrage zur Verkehrswegeplanung in Herzogenaurach: Status "Südspange Niederndorf", "Südumgehung"
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
nach Meldungen der örtlichen Presse zu den vorgenannten Maßnahmen bitten wir - da hier offensichtlich unterschiedliche Aussagen oder Mißverständnisse vorliegen - um Klarstellung bzw. Auskunft zu nachfolgenden Sachverhalten in der September-Sitzung des Stadtrates:
1. Südspange Niederndorf
Die geplante "Südspange Niederndorf" betrifft die Verlegung/Neutrassierung der Staatsstraße 2263 von der Vacher Waldspitze bis zum Kreuzungsknotenpunkt Nordumgehung östlich Neuses. Planung bzw. Neu-/ Umbau von Staatsstraßen liegen in ausschließlicher Zuständigkeit der staatlichen Verwaltung, konkret des Straßenbauamtes Nürnberg. Die Maßnahme selbst wurde nach einem Gespräch zwischen dem damaligen Bürgermeisters Hans Lang, Bezirksrat Walter Nussel, Ministerpräsident Dr. Beckstein, dem Leiter des Straßenbauamtes Nürnberg und einem Vertreter der Obersten Baubehörde im April 2007 mit Priorität 1 versehen. Da die Maßnahmenzuständigkeit beim Straßenbauamt liegt, sind weitere Unterlagen oder Aktivitäten der Stadt Herzogenaurach nicht erforderlich. Dieser Sachverhalt wurde auf telefonische Rückfrage durch das Straßenbauamt Nürnberg in den letzten Tagen bestätigt.
Die Südspange soll dazu dienen, Niederndorf, Hauptendorf und auch Neuses von Durchgangs- und Schwerlastverkehr zu entlasten - angesichts der bestehenden Straßenführung, der Verkehrsbewegungen sowie der Enge im Kreuzungsbereich Niederndorfer Hauptstraße/Vacher straße dürften über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme keine Zweifel oder unterschiedliche Einschätzungen bestehen. Die Unterstützung aller Mandatsträger, welche zu einer möglichst zeitnahen Umsetzung dieser notwendigen Straßenbaumaßnahme führt, wird von der CSU-Fraktion begrüßt; Frau Stadträtin Frötsch hat hierzu 2007 bereits einen entsprechenden Antrag eingebracht, welchem der Stadtrat zugestimmt hat.
Die Stadt wird gebeten, gegenüber dem Straßenbauamt die Dringlichkeit der Maßnahme zu bekräftigen.
2. Südumgehung
Eine mögliche "Südumgehung" außerhalb der heutigen Bebauungslinie wäre eine (kommunale) Straßenbaumaßnahme in Zuständigkeit der Stadt Herzogenaurach - auch wenn vorstellbare Trassierungen ggf. in die Staatsstraße 2263 einmünden und deshalb natürlich eine planerische Abstimmung mit dem Straßenbauamt erfordern. Diese Maßnahme könnte v.a. dazu dienen, den Quell- und Zielverkehr zum Standort der INA-Schaeffler-Gruppe auf möglichst kurzem Wege auf eine Umgehungsstraße zu lenken.
Vom Straßenbauamt wurde Herrn Bezirksrat Walter Nussel auf Anfrage im Mai 2008 mitgeteilt, daß die Stadt Herzogenaurach dieser Maßnahme keine Priorität beimißt.
Wir bitten hierzu um Auskunft, ob und welche Planungsüberlegungen ggf. veranlaßt wurden und auf welcher Beschlußgrundlage diese Stellungnahme gegenüber dem Straßenbauamt erfolgt ist.


Mit freundlichen Grüßen
koer_unt.gif



Dr. Horst Körner                                         Walter Nussel
Fraktionsvorsitzender                                Bezirks- und Stadtrat
Sonntag, 21 September 2008 12:35

CSU fordert S-Bahn-Anschluss

 sbahn.jpg
Antrag zur Verkehrswegeplanung in Herzogenaurach: S-Bahn-Anschluss
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
eine Anbindung an die geplante S-Bahn-Strecke Nürnberg-Erlangen-Forchheim stellt eine strategische, langfristige Weichenstellung für die Verkehrssteuerung in Herzogenaurach dar. Dadurch können bestehende und künftige Verkehrsbelastungen vermieden bzw. reduziert werden. Konkret handelt es sich hierbei um einen Anschluß auf Grundlage der bestehenden, "alten Trasse" von Bruck nach Herzogenaurach. Die S-Bahn-Strecke obliegt als Maßnahmenträger der DB Netz AG, als Finanzierungsträger dem Freistaat Bayern (Wirtschaftsministerium). Da die Planung der S-Bahn-Trasse weitgehend abgeschlossen ist und mit den Bauarbeiten in einigen Abschnitten bereits begonnen wurde, ist Eile geboten, wenn Herzogenaurach einen Anschluß an die S-Bahn-Strecke erhalten soll. Diese Sachverhalte wurden auch vom Wirtschaftsministerium auf telefonische Rückfrage bestätigt.
Die Stadt Herzogenaurach soll sich deshalb umgehend schriftlich an die DB Netz AG, das bayerische Wirtschaftsministerium, Abt. VII/2 und den  VGN wenden, um
- nachhaltiges Interesse an einem Anschluß an die S-Bahn-Strecke zu dokumentieren,
- planungsrechtliche und maßnahmenrelevante Voraussetzungen zu klären bzw. etwaige Handlungsmöglichkeiten zur Beförderung eines Anschlusses einzuholen.
Dem Stadtrat sollen Ergebnisse zur weiteren Beratung, Entscheidungsfindung und ggf. Beschlussfassung vorgelegt werden. Wir sehen uns zu diesem Antrag veranlasst, um das (enge) Zeitfenster der Maßnahme nach Möglichkeit für Herzogenaurach zu nutzen. In der nächsten Woche erfolgt bereits ein erster Spatenstich ...

Eine Stadt-Umland-Bahn obliegt als Maßnahmen- und Finanzierungsträger (unbeschadet möglicher GVFG-Zuschüsse) der für ÖPNV-Belange zuständigen kommunalen Gebietskörperschaft, sprich dem Landkreis Erlangen-Höchstadt. Für eine "StUB-Lösung" liegen nach unserem Kenntnisstand derzeit weder Beschlüsse noch vorbereitende Maßnahmen vor. Wenn die Stadt Herzogenaurach eine zeitlich absehbare, noch dazu mit Blick auf die Finanzierung mit hoher Wahrscheinlichkeit günstigere Lösung i.S. einer Anbindung an das Schienennetz erreichen will, müssen wir umgehend handeln.

Mit freundlichen Grüßen
koer_unt.gif
Dr. Horst Körner                                                  Walter Nussel
Fraktionsvorsitzender                                         Bezirks- und Stadtrat
Design by CSU-Herzogenaurach