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Bei der Jahreshauptversammlung der CSU Herzogenaurach wurde der Ortsvorstand komplett erneuert.
Antje Körner löste Kurt Zollhöfer an der Spitze ab. Sie will den Übergang in eine neue Generation mitgestalten.
Nächstes Ziel ist die Kommunalwahl 2020.

kurt antje
 
 Wechsel an der Spitze der Herzogenauracher CSU: Kurt Zollhöfer mit Nachfolgerin Antje Körner Fotos: Bernhard Panzer
 
 


Der Politik stehen zwei Jahre ohne Wahlkampf bevor — das will die CSU nutzen. In ihrer Jahreshauptversammlung in der Brauereistube Heller hat die Partei ihren Ortsvorstand komplett erneuert. Neue Vorsitzende ist Antje Körner, bisherige Schatzmeisterin und frühere Kreisrätin. "Ich will den Übergang in die nächste CSU-Generation mitgestalten", sagte die 53-Jährige im FT-Gespräch.

Damit hat die CSU in Herzogenaurach erstmals eine Frau an der Parteispitze. Und auch bei den drei neuen Stellvertretern setzt der Ortsverband auf weibliche Stärke. Andrea Nahr (42) wurde hier ebenso gewählt wie ihre männlichen Kollegen Oliver Reitinger (42) und Konrad Körner (22). Dieses Trio löst die bisherigen Stellvertreter Ruthild Schrepfer, Frank Gäbelein und Markus Burkhardt ab.

Durchschnittsalter: 41 Jahre

Auch Kurt Zollhöfer (sechs Jahre Ortsvorsitzender, zuvor vier Jahre Stellvertreter) blies zum Aufbruch. "Es gilt, die wahlfreie Zeit bis 2017 zu nutzen", sagte er in seiner Abschiedsrede. Die CSU müsse sich intern noch besser organisieren und frühzeitig die Weichen für die Kommunalwahl 2020 stellen. "Da wollen wir besser abschneiden als 2014." In dem neu gewählten Team (Durchschnittsalter 41 Jahre) sieht Zollhöfer, der nicht mehr kandidierte, ein "großes Potenzial für die Zukunft". Er begrüßte den Generationswechsel in vielen Funktionen.

Die neue Vorsitzende Antje Körner versteht sich mit 53 Jahren auch als Bindeglied zwischen den älteren Politikern und dem Nachwuchs. Im Ortsvorstand sind vier Mitglieder der Jungen Union, aber auch die erfahrenen Stadträte Kurt Zollhöfer und Walter Drebinger gehören als Beisitzer dazu. Alle Gewählten erhielten mindestens 29 von 32 gültigen Stimmen, der Großteil wurde sogar zu hundert Prozent gewählt, so auch die Chefin.

Erfahrene Wegbegleiter

"Hab ich denn eine Chance, Nein zu sagen?" Dieser Gedanke sei ihr zunächst gekommen, sagte Antje Körner. Doch je mehr sie nachgedacht habe, umso klarer sei das Bild geworden. Schließlich stamme sie aus einer christsozialen Familie. "Ich hatte mit Horst einen durch und durch politischen Mann an meiner Seite", stellte die Witwe des früheren Fraktionsvorsitzenden fest. "Da saß die Politik mit am Esstisch."

Auch ihr Sohn Konrad (Stadtrat) und ihre Tochter Eva sind in der CSU aktiv. Letztlich habe sie das Amt gereizt, stellte Körner fest und sprach ein klares "Ja, ich will". Jetzt wolle sie daran mitarbeiten, ein schlagkräftiges und eingespieltes Team auf die Beine zu stellen. " Wir müssen jetzt eine neue CSU-Generation aufbauen." Verlassen könne sie sich in den nächsten beiden Jahren auch auf Wegbegleiter im Vorstand, die auch schon bisher aktiv gewesen seien.

Stimmung ist gut

Dass die Stimmung trotz der nicht zufriedenstellenden Ergebnisse bei den letzten beiden Kommunalwahlen in Partei und Fraktion gut sei, das konnte man den Jahresberichten entnehmen. Im Stadtrat habe man sich wiederholt mit Anträgen eingebracht, erläuterte Walter Drebinger. Doch der Bürgermeister und die Verwaltung hätten oftmals keinen Handlungsbedarf gesehen, wie beispielsweise bei der Forderung nach einem weiteren Ausbau des Hans-Ort-Rings. "Wir mussten uns wie immer beugen", so Drebinger. Sein junger Stadtratskollege Konrad Körner meinte, die CSU müsse den Weg des grundlegenden Wiederaufbaus gehen.

Große Koalition im Kreistag

Simon Dummer, neuer JU-Vorsitzender, hielt seine erste Rede. Er appellierte an seinen Vorgänger Konrad Körner, bei allem politischen Ehrgeiz doch auch den Beruf nicht zu vergessen. Das brachte ihm ein zustimmendes Nicken von Konrads Mutter Antje ein.

Hans Lang sprach aus dem Kreistag und hob hervor, dass man mit der großen Koalition von CSU und SPD die Freien Wähler ins Abseits gedrängt habe. Dass sie nicht mehr viel zu sagen hätten, sei dem Höchstadter Bürgermeister Gerald Brehm auf den Magen geschlagen. Auch Kreisrat und Landtagsabgeordneter Walter Nussel wollte die FW-Fraktion bei ihrer Ablehnung der Stadtumlandbahn nicht verstehen. Das Wahlversprechen sei anders gewesen. Hans Lang sprach außerdem ein interfraktionelles Lob für den ehemaligen SPD-Stadtrat Konrad Eitel aus, der sich sehr engagiert für die Flüchtlinge in Herzogenaurach eingesetzt habe. Der Landkreis habe diese Aufgabe gut bewältigt, bescheinigte Lang.

Frauen-Union mit Sorgen

Ruthild Schrepfer äußerte als Vorsitzende der Frauen-Union Sorgen. Man habe einige junge Damen zur Mitarbeit bewegen können, die aber ebenso schnell wieder verschwunden seien. "Wenn Männer dazukommen", werde es schwierig mit der Politik, sagte sie. Auch gebe es viele Frauen, die sich nur schwer in die Arbeit einer Partei einfinden würden. "Darüber müssen wir diskutieren", sagte Schrepfer. Gerade angesichts des bevorstehenden 30. Geburtstags der FU in Herzogenaurach.

Hinsichtlich der Zukunft der Partei stellte auch Schrepfer fest: "Es wird Zeit für einen Generationswechsel."


Kommentar von Bernhard Panzer:

Aufbau mit Bedacht

W as will die CSU auch sonst machen? Da gibt es einen Bürgermeister der SPD, der nicht nur fest im Sattel sitzt, sondern das auch noch mit sensationellen Wahlergebnissen geschafft hat. Wenn German Hacker, der gerade mal 46 Jahre jung ist, nichts Schlimmes anstellt, ist der Bürgermeistersessel für die CSU in weite Ferne gerückt. Und das auf lange Zeit. Die SPD hat 38 Jahre warten müssen, bis sie das Rathaus erobern konnte.
So lange soll es für die CSU nicht werden. Und schon 2020 will man sich wenigstens im Stadtrat wieder verstärkt präsentieren. Damit nicht weiterhin fast jeder Antrag von der dem Bürgermeister (ange)hörigen Mehrheit abgeschmettert wird. Also braucht die CSU einen Neustart.

Mit der Vorstandswahl wurde ein erster Schritt gemacht. Eine Frau im besten Alter, aus einer politischen Familie stammend und als Mutter im Ausgleich geübt, soll es richten, dass in der Partei Alt und Jung sich zu einer homogenen Familie zusammenfinden. Den jungen Wilden rund um den ehrgeizigen Jungstar Konrad Körner stehen erfahrene Kommunalpolitiker zur Seite. Eine Mischung, wie sie für einen Aufbau Erfolg versprechen sollte.

Dass die Vorsitzende Antje gleichzeitig die Mutter des aufstrebenden Neustadtrats Konrad ist, kann nur nutzen. Denn der 22-Jährige braucht gelegentlich jemand, der ihn nicht nur bremst, sondern auf den er auch hört. Wer weiß, vielleicht ist er in 20 Jahren dann ein Ernst zu nehmender Kandidat fürs Rathaus. Wenn German Hacker in Rente geht. Dann ist auch Körner im besten Alter.

Quelle: FT vom 14.03.2015
(http://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/Herzogenauracher-CSU-baut-eine-neue-Generation-auf;art215,982680)

Auszug aus Newsletter," Aus dem Maximilianeum", Bayerischer Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, MdL,

Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann zur Stadt-Umland-Bahn Nürnberg-Erlangen-Herzogenaurach "Staatsregierung steht hinter Stadt-Umland-Bahn - Freistaat prüft Aufstockung der Förderung um zehn Prozent" stub


Die von den Städten Erlangen und Nürnberg sowie dem Landkreis Erlangen-Höchstadt geplante Stadt-Umland-Bahn (StUB) soll Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach miteinander verbinden, zur besseren Erschließung und Verbindung der Hochschulstandorte Erlangen und Nürnberg beitragen und gleichfalls zahlreiche Unternehmensstandorte in der Region bedienen. "Die Staatsregierung steht hinter der StUB. Denn wir erkennen die besondere verkehrliche Bedeutung dieses Projektes für die Menschen und die Wirtschaft in der Metropolregion Nürnberg. Deshalb prüfen wir eine Aufstockung unserer staatlichen Förderung um zehn Prozent der zuwendungs-fähigen Kosten. Damit würde die Förderung um 25 Millionen Euro steigen, der Eigenanteil der drei Kommunen würde sich von 117 Millionen Euro auf 92 Millionen Euro verringern", sagte Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann bei einer Pressekonferenz in Erlangen. Außerdem habe Herrmann seine Verkehrsabteilung gebeten, eine Änderung des landesgesetzlichen Förderrahmens dahingehend zu prüfen, die Kosten für einen straßenbündigen Gleisverlauf zuwendungsfähig zu machen.

Die Kosten der StUB belaufen sich auf rund 365 Millionen Euro, davon sind 320 Millionen reine Baukosten. Für die zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von rund 253 Millionen Euro hatte der Bund eine Förderung von 60 Prozent aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungs-Bundesprogramm in Aussicht gestellt. Weitere 20 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten sollen nach dem landeseigenen Finanzausgleichsgesetz gefördert werden.

Nach den aktuell gültigen Förderrichtlinien sind nur solche Streckenabschnitte zuwendungsfähig, die auf einem unabhängigen Gleiskörper, also separat vom Straßenverkehr, verlaufen.

Im Ergebnis würde ein Eigenanteil an den Baukosten von 117 Millionen Euro bei den drei Kommunen verbleiben, der sich nun durch zusätzliche Fördermittel des Freistaats um 25 Millionen Euro verringern soll.

Die Staatsregierung hatte sich darüber hinaus beim Bund dafür eingesetzt, das Förderkriterium des unabhängigen Gleiskörpers zu streichen. Denn in Anbetracht der heutigen Möglichkeiten der Verkehrstelematik sei dies nicht mehr zeitgemäß. Straßenbahnen können dank Vorrangschaltungen an den Kreuzungen auch im Straßenraum attraktive Fahrtzeiten erzielen. Leider hatte der Bund die Lockerung aus rechtlichen Gründen abgelehnt. Auf Landesebene wird auf Initiative des Ministers die Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen geprüft. Sollte es zu einer Änderung kommen, könnten die Kommunen durch den Freistaat bei der Finanzierung der Stadt-Umland-Bahn noch zusätzlich um bis zu 20 Millionen Euro entlastet werden.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Wir haben in den vergangenen sechs Jahren konstruktive Arbeit zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger geleistet.
Wir haben jede Chance genutzt, mit Kontinuität, Weitblick und Entschlossenheit Politik für Bürgerinnen und Bürger und die Stadt Herzogenaurach zu gestalten.
Wir haben erreicht, dass die von der rot-grünen Stadtratsmehrheit ohne Not beschlossene Grundsteuererhöhung zurückgenommen wurde.

Wir haben wichtige Projekte auf den Weg gebracht:

  • Errichtung der Technikerschule
  • Ausbau des Breitbandnetzes (schnelles Internet)
  • weitläufige Südumgehung von Niederndorf

Wir haben wichtige Projekte gestaltet:

  • Baugebiet Herzo-Base II und III
  • Planung der Stadtumlandbahn
  • Ausbau der Dambachstraße und der westlichen Hauptstraße
  • Gewerbegebiet Bamberger Straße West
  • die Stadt als Vorbild beim Energie sparen, bei der Energieeffizienz und dem Einsatz erneuerbarer Energien
  • Ausbau des Fernwärmenetzes
  • Beteiligung an einer Biogasanlage
  • Verbesserung des Festplatzes im Weihersbach

Wir haben Ihre Vorschläge, was Ihnen für die Stadt „am Herzen" liegt und wo Sie der „Schuh drückt", soweit wie möglich in unserem Wahlprogramm berücksichtigt.
Wir orientieren uns an den Markenzeichen christlich-sozialer Politik:
Dem Christlichen Menschenbild, der Familie als Fundament unserer Gesellschaft, der Selbstverantwortung in Solidarität und Subsidiarität und der
Bewahrung der Schöpfung. Wir wollen diese Werte auf kommunaler Ebene umsetzen. Dort wo Politik ganz nah am Menschen geschieht, wollen wir auf der Grundlage dieser Werte gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen verantwortungsvoll gestalten.
Wir wollen die Zukunft von Herzogenaurach menschlich, sozial und fortschrittlich gestalten.
Wir werden Bewährtes erhalten und neue Herausforderungen entschlossen angehen.
„WIR GESTALTEN ZUKUNFT GEMEINSAM!“ – CSU-Wahlprogramm 2014-2020
Wir wollen HERZOGENAURACH STÄRKEN! Wir wollen dies mit Ihnengemeinsam tun.
Wir haben uns mit diesem Wahlprogramm erneut eine Vielzahl an Aufgaben zu Ihrem Wohle und für unsere Stadt vorgenommen. Mit Tatkraft und Energie werden wir dafür sorgen, dass sie verwirklicht werden.


„WIR GESTALTEN ZUKUNFT GEMEINSAM!“
Wahlprogramm der CSU Herzogenaurach 2014-2020plus
für die Kommunalwahl am 16. März 2014


Unsere Stadt benötigt optimale Rahmenbedingungen für ihre Bürgerinnen und Bürger zum Leben, Wohnen, Arbeiten, für den wirtschaftlichen Erfolg aller Unternehmen und die kommunalen Finanzen.

  1. CHANCEN STÄRKEN
    Herzogenaurach soll eine Stadt sein, in der alle Generationen gut und gerne leben können. Wir setzen uns dafür ein, wichtige Faktoren für Familien, Kinder, Jugend, Senioren, ehrenamtliches Engagement und aktive Bürgergesellschaft zu verbessern. Dabei berücksichtigen wir die demografische Entwicklung, Inklusion und Integration.
    Unsere Politik für Familien hat einen Generationen übergreifenden und zugleich verbindenden Ansatz. Die „Mehrgenerationenfamilie“ und die besondere Lebenssituation von alleinerziehenden Müttern und Vätern haben unsere besondere Aufmerksamkeit.

    Ein qualitativ gutes und bedarfsorientiertes Kinderbetreuungsangebot ist für Mütter und Väter gleichermaßen wichtig, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Wahlfreiheit zu gewährleisten.

    Die vielen Ehrenamtlichen in unserer Stadt geben der Stadt Herzogenaurach ihr „soziales Gesicht.“ Wir wertschätzen und anerkennen den „unbezahlbaren Dienst“ unserer Ehrenamtlichen in vielen Bereichen, z.B. Feuerwehren und Rettungsorganisationen. Wir unterstützen das ehrenamtliche Engagement, z.B im Generationen übergreifenden Bereich: „Leihoma, -opa“, Lesepaten, „Herzo-Coach“, in den Vereinen, kirchlichen und sozialen Organisationen, im Jugend-, Senioren-, Vereinssport- und AGENDA 21-Beirat.

    Die aktive Bürgerbeteiligung in unserer Stadt wird zunehmend wichtiger werden, vor allem bei Projekten wie z. B. der Südumgehung von Niederndorf, der StuB, bei kommunalen Bauvorhaben: Rathaus, Hubmannareal und „Vereinshaus“, evtl. auch bei der Trassenplanung der „Stromautobahn“. Wir wollen die Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger erweitern, sich an Entscheidungsprozessen frühzeitig zu beteiligen.

    Wir setzen uns ein:

    Familie - Kinder
    • dass jedes Kind, das einen Betreuungsplatz benötigt, auch einen erhält.
    • für den weiteren bedarfsgerechten Ausbau von Kinderkrippe, -garten, -hort und schulischen Betreuungsangeboten wie Mittagsbetreuung und Ganztagesklassen.
    • für flexible Betreuungszeiten bei der Kinderbetreuung.
    Jugend
    • für altersgemäße interessante Angebote für Kinder und Jugendliche im rabatz, im Ferienprogramm und bei sonstigen städtischen Veranstaltungen (z.B. Kulturtage, Altstadtfest).
    • für die Einführung eines Jugendparlaments mit Antrags- und Rederecht im Stadtrat.
    • für Generationen übergreifende Formen des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen „Jung und Alt“. Gemeinsame Aktivitäten sollen dazu beitragen, „innere Barrieren“ zu verstehen und zu überwinden. Junge Menschen können vom Erfahrungsschatz und den vielfältigen Kompetenzen der Älteren profitieren. Die Älteren können das Lebensgefühl der jungen Menschen und den Zeitgeist verstehen lernen.
    Senioren
    • für eine Kultur des Alters, indem der älter werdende Mensch mit seinen Grundbedürfnissen im Mittelpunkt steht, der Individualität, Eigenständigkeit, Gesundheit, Geborgenheit und Sicherheit.
    • für die vielfältige ehrenamtliche Seniorenarbeit, insbesondere für den Seniorenbeirat bei seinen ehrenamtlichen Aktivitäten, den Ausbau eines Senioren-Netzwerkes, Informationen über Wohnen im Alter, Sport-, Gesundheits- Kultur- und Bildungsangebote für aktive Senioren 60plus.
    Wohnen
    • für bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt.
    • für die Erschließung und städtische Vermarktung des Bauabschnittes Herzo-Base II und III.
    • für maßvolle Nachverdichtungen und Ortsrandabrundungen unter Berücksichtung städtebaulicher Aspekte und den Schutz der Natur.
    • für die Förderung von Wohnraum für Familien, Alleinerziehende und Senioren, z.B. Mehrgenerationenwohnen, integratives Wohnen, barrierefreies Wohnen, Wohneigentum nach dem Einheimischen Modell und Mietwohnungsbau durch gemeinnützig orientierte Wohnungsbaugesellschaften.
    Inklusion
    • für die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürgern an allen gesellschaftlichen Prozessen.
    • für Verbesserungen bei der kommunalen Infrastruktur für Menschen mit Geh-, Seh- und Hörbehinderungen, z.B. barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raumes (Gehwege, Straßen, Grünanlagen) und öffentlicher Gebäude, Ampelschaltung mit ausreichenden Grünphasen für Fußgänger, Signalgeber, …
    Integration
    • für den respektvollen Umgang mit Menschen aus allen Nationen, die auf Dauer oder vorübergehend in Herzogenaurach leben.
    • für eine Kultur der Gastfreundschaft gegenüber Menschen, die bei international tätigen Firmen in Herzogenaurach arbeiten, und ihren Angehörigen.
    Ehrenamt-Vereine
    • für die Stärkung des Ehrenamtes und die Förderung der Vereine.
    • für die Einführung einer Ehrenamtskarte als Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit.
    • für die Einrichtung einer internetgestützten „Info-Börse“ bei der Stadt Herzogenaurach für Angebote und Nachfrage beim ehrenamtlichen Engagement. Menschen, die sich engagieren wollen, sollen damit einen guten Überblick erhalten, wo sie sich mit ihren Fähigkeiten, Erfahrungen und ihrem Wissen einbringen können.
    • für die Anpassung der Vereins- und Jugendförderung an die Kostenentwicklung bei den Vereinen, insbesondere der Rasensportvereine.
    Bürgerbeteiligung
    • für eine aktive Bürgerbeteiligung im Bereich Stadtentwicklung- und –gestaltung, Vorschlagswesen, Leitbilddiskussion, Bürgerbefragung, Problemlandkarte und Bürgerhaushalt durch innovative Lösungen.

  2. WIRTSCHAFTSSTANDORT STÄRKEN

    Wachstum entsteht durch Existenzgründungen, Innovationen und Investitionen von Unternehmern. Wir setzen dabei auf die konstruktive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, den kleinen, mittleren und großen Unternehmen, Handwerkern und Dienstleistern in unserer Stadt.

    Wir wollen eine leistungsfähige Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Herzogenaurach bereitstellen, um bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue Arbeitsplätze zu ermöglichen, durch eine attraktive Innenstadt, einen bürgerfreundlichen ÖPNV, eine Schienenanbindung an die Metropolregion, eine Südumgehung und kommunale Einrichtungen und Dienstleistungen.

    Wir setzen uns ein:
    • für ein „wirtschaftsfreundliches Klima“, indem wir Politik für alle Betriebe und Unternehmen gestalten, unabhängig von ihrer Größe. Jeder ist wichtig, Einzelhändler, Handwerker, Dienstleister, kleine Betriebe, mittelständische Unternehmen und Global Player.
    • das „Profil“ von Herzogenaurach als „Technologie- und Sportstadt“ zu schärfen und gleichzeitig den fränkischen Charakter unserer Stadt zu bewahren.
    • für eine möglichst flächensparende Stadtentwicklung, um damit Natur und Klima zu schützen.
    Innenstadt
    • die historische Substanz unserer Innenstadt zu bewahren und zu erhalten, die unserer Stadt ihr unverwechselbares „fränkisches Gesicht“ gibt.
    • für eine attraktive Innenstadt, gemäß dem Motto: „Leben findet Innenstadt“,
      durch barrierefreie Wege und einladende Verweil- und Spielzonen,
      durch Stärkung des Handels, des Gewerbes und der Gastronomie,
      durch Strategien gegen leerstehende Häuser und Geschäfte und
      durch innerstädtischen Wohnungsbau.
    • die Attraktivität der Innenstadt bei evtl. Ansiedlungen von Großverkaufsformen im Stadtnorden zu bewahren.
    Rathaus - "Hubmannareal" - "Vereinshaus"
    • für ein Gesamtkonzept, „Rathaus-Hubmannareal-Vereinshaus“ , um den Raumbedarf für Stadtverwaltung, Stadtbücherei und Seniorenbüro zu decken und unterschiedliche Veranstaltungen zu ermöglichen.
    Verkehr
    • für den weiteren Ausbau des Radwegenetzes, für Maßnahmen die „Bike & Ride“ fördern, wie überdachte Fahrradabstellplätze, geschlossene Fahrradboxen und Fahrradausleihstationen.
    • für optimale Verkehrsanbindungen an die wichtigen Verkehrsknotenpunkte in der Metropolregion Nürnberg, Bahn, Autobahn, Flughafen.
    • für Verbesserungen beim regionalen Öffentlichen Personennahverkehr und beim Herzo-Bus, z.B. Schülerbeförderung von Herzo-Base I nach Erlangen, schnelle Direktlinie vom Busbahnhof Schütt zur S-Bahnhaltestelle Paul-Gossen- Straße und die mittelfristige Anbindung des Wohngebietes Herzo-Base II und III an das Herzo-Bus-Streckennetz.
    • für einen schienengebundenen Nahverkehr, z.B. Stadt-Umland-Bahn oder S-Bahn.
    • für den Bau der Ostspange in Haundorf und der Südumgehung in Niederndorf, um die Anwohner besonders belasteter Straßen zu entlasten.(z.B. in der Haundorferstraße, Niederndorfer Hauptstraße, Peter-Fleischmannstraße, Vacherstraße, Rathgeberstaße) durch verkehrslenkende Maßnahmen (z.B. Lkw-Fahrverbot, Tempobegrenzung).
    Parkraum
    • für die Schaffung von innenstadtnahem Parkraum, wenn eine Bedarfsanalyse den erforderlichen Parkraumbedarf ausweist und sich eine wirtschaftliche Parkraumbewirtschaftung realisieren lässt, z.B. bei der Tiefgarage am Hubmannpark und dem Parkdeck auf dem westlichen Teil des Großparkplatzes „An der Schütt“.
    Breitbandnetz
    • für eine weitere bedarfsorientierte Optimierung des VDSL Breitband-Netzes (Internet) der Herzo-Media im gesamten Stadtgebiet.
    • für wettbewerbsfähige Preise der Herzo-Media, damit allen Bürgerinnen und Bürgern der Zugang zu Information, Bildung und Kommunikation im Internet möglich ist.
    Sonstige Kommunale Infrastruktur, Feuerwehren
    • dass die Erhaltung und Anpassung der kommunalen Infrastruktur kontinuierlich erfolgt, (z.B. bei den Kinderspiel- und Bolzplätzen, den Geh- u. Radwegen, den Straßen und Brücken, den Einrichtungen für die Energie-, Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung, der städtischen Beleuchtung und den Gebäuden usw.).
    • für die wirtschaftlich sinnvolle Sanierung der städtischen Gebäude, um damit einen Beitrag zum Energiesparen, Klima- und Umweltschutz zu leisten.
    • für eine Aufgaben gerechte, Zeit gemäße Ausstattung unserer Feuerwehren und ihrer Unterbringung in bedarfsgerechten Feuerwehrgerätehäusern in der Stadt und in allen Ortsteilen. Damit schaffen wir gute Bedingungen für das ehrenamtliche Engagement von Feuerwehrfrauen und -männern und für den Brandschutz als wichtige kommunale Pflichtaufgabe.
    Energie - Wasser - Abwasser
    • für angemessene Preise der Herzo-Werke bei Strom, Erdgas, Fernwärme, Wasser und kostendeckende Abwassergebühren.
    • für wirtschaftliches Energiesparen, lokal erzeugte erneuerbare Energie und den bedarfsorientierten Ausbau der Fernwärmeversogung durch die Herzo-Werke.
    Bürgerfreundliche Verwaltung
    • für ein barrierefreies „Bürger-Service-Center“ im neuen Rathaus mit bürgerfreundlichen Öffnungszeiten.
    • dass „die Daten laufen und nicht die Bürgerinnen und Bürger“. Deshalb wollen wir das Online-Angebot der Stadtverwaltung erweitern, um übersichtlich und schnell mehr Informationen und Bürger-Interaktionsmöglichkeiten anzubieten.

  3. Lebensqualität erhalten und verbessern

    Auch in unserer liebens- und lebenswerten Stadt gibt es immer noch Verbesserungspotenzial. Wir wollen die Lebensqualität für Bürgerinnen und Bürger beim Wohnen und Verweilen in den städtischen Grünanlagen anheben, die Umwelt und das Klima schützen, die Energiewende ökologisch nachhaltig, aber auch wirtschaftlich sinnvoll umsetzen und die Kultur und Freizeitangebote attraktiver gestalten.

    Wir setzen uns ein:

    Soziales
    • für Einrichtungen, die Menschen in einer schwierigen Lebenssituation und/oder sozialen Notlage schnell und unbürokratisch helfen.
    Umwelt, Erholung
    • für eine Bürgerstiftung, um Bürgern, die in eine soziale Notlage geraten sind, zu helfen.
    • für die Aufwertung von städtischen Grünflächen, so dass mehr „grüne Lebensqualität“ im gesamten Stadtgebiet entsteht, z.B. Ausbau der Schütt unter Einbeziehung der Aurach mit ihren Uferbereichen, der Weihersbachanlage und die Teilnahme am Wettbewerb „Entente florale“ – „Gemeinsam aufblühen“.
    • bei anstehenden Baumaßnahmen im Stadtgebiet gezielt Akzente zu setzen für „Natur in der Stadt“.
    Einkaufen
    • für die flächendeckende Nahversorgung und einen Supermarkt im Süden.
    • für die Ansiedlung eines Baumarktes.
    Bildung
    • dass Grundschüler wohnortnahe Grundschulen besuchen können, nach dem Motto: „Kurze Beine – kurze und sichere Schulwege!“
    • für eine zeitgemäße Schulinfrastruktur und Schulausstattung, damit optimale Voraussetzungen für Lehren, Lernen, Betreuung, Schulsport und Schulleben gegeben sind. Dies gilt sowohl für die Schulen in der Trägerschaft der Stadt Herzogenaurach (Grund- und Hauptschule) als auch für die staatlichen Schulen in der Trägerschaft des Landkreises (Förderschule, Realschule und Gymnasium).
    • die städtischen Bildungsangebote bei VHS, Sing u.- Musikschule zu erhalten und zu verbessern. Dabei achten wir auf angemessene Gebühren, damit Bildung für alle möglich ist.
    Kultur
    • für die Förderung der Kultur.
    • für die Nutzung des neuen Podiums im Weihersbach für kulturelle Open-Air- Veranstaltungen im zeitlich begrenzten Umfang.
    Sport
    • für einen integrierten Sportentwicklungsplan, aus dem sich wichtige Weichenstellungen für den Sport, die Kommune und die Sportvereine ergeben können - (evtl. Fusion von Vereinen, usw.).
    • für den Bau einer Dreifachhalle, wenn der integrierte Sportentwicklungsplan den Bedarf ausweist (evtl. als „Mehrfunktionale Stadthalle“).
    • für die Verbesserung und Erweiterung von Laufstrecken, das Einrichten einer beleuchteten Nachtlaufstrecke in Verbindung mit der Beleuchtung von Geh- und Radwegen.
    Freizeit
    • für das Atlantis als Familienbad, die maßvolle Erweiterung der „Saunalandschaft“ und für Kinder-, Familien- u. Seniorenfreundliche Eintrittspreise und Öffnungszeiten im Atlantis und Sportbad.
  4. Finanzen sichern

    Solide Haushalten
    Generationengrechte Finanzpolitik


    Die CSU hat bis 2008 mit ihrer sparsamen und verantwortlichen Finanz- und Haushaltspolitik die Basis dafür geschaffen, dass ausreichend finanzielle Mittel vorhanden waren, um notwendige und zukunftsweisende Investitionen ohne neue Schulden stemmen zu können. Herzogenaurach ist seit 2007 „faktisch schuldenfrei“! Dies war die Grundlage dafür, dass Herzogenaurach auch den Einbruch bei den Gewerbesteuereinnahmen im Verlauf der Finanzmarktkrise aus Rücklagen ausgleichen konnte. Unserem viel zu früh verstorbenen Fraktionsvorsitzenden Dr. Horst Körner ist es zu verdanken, dass die doppelte Buchführung in Konten als Haushaltsinstrument der Stadt Herzogenaurach eingeführt wurde. Dadurch werden die Auswirkungen von Investitionen und Schulden auf nachfolgende Generationen transparenter dargestellt. Eine solide Haushaltspolitik ist die Basis für eine verantwortungsbewusste Politik für die Bürgerinnen und Bürger. Dazu gehören der sparsame Umgang mit den zur Verfügung stehenden Geldern und die vorausschauende, effiziente Verwendung der Finanzmittel. Dadurch können wir unsere finanzielle Handlungsfähigkeit auf Dauer erhalten und unserer Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen gerecht werden.

    Wir setzen uns ein:
    • für einen sorgfältigen Umgang mit den Steuern der Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen.
    • für Investitionen mit Maß und Ziel bei der Stadt und ihren „Töchtern“: Herzo- Werke, Herzo-Bäder und -Verkehr und Herzo-Media.
    • für angemessene kommunale Steuern und Abgaben. Daher unterstützen wir auch Initiativen zur Veränderung des kommunalen Besteuerungssystems, das die Lasten gerechter verteilt, ohne das bestehende Aufkommen zu gefährden.
    • für eine Generationen gerechte Finanzpolitik für die Zukunft unserer Kinder. „Keine Schulden zu Lasten unserer Kinder!“
    • für die Einrichtung eines Online-Bürgerhaushaltes, damit sich Bürgerinnen und Bürger über die sparsame und generationengerechte Verwendung ihrer Steuern genau informieren können.


Sehr geehrte Damen und Herren,
nach vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern und einem intensiven Diskussionsprozess mit den CSU-Stadtratsbewerbern für die Kommunalwahl am 16. März 2014 hat die CSU-Herzogenaurach dieses Wahlprogramm beschlossen.

Wenn Sie dazu Fragen, Anregungen haben, Kritik loswerden wollen oder mit mir Kontakt aufnehmen möchten, dann erreichen Sie mich unter

Mobil: 0151 / 5219489
Facebook.com/matthias.duethorn
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Matthias Düthorn
CSU-Bürgermeisterkandidat

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