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Ziel ist Verkehrsberuhigung und Reduzierung der Durchfahrtgeschwindigkeit

Zu Stoßzeiten (Bring- und Abholzeiten) ist ein verstärktes Verkehrsaufkommen und sicherheitsgefährdendes Verhalten (rücksichtsloses Parken, zu schnelles An- und Abfahren) zu beobachten.

Die Straßenführung selbst lässt aufgrund der baulichen Situation vor Ort nur geringe Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit zu.

Der Elternbeirat des Kindergartens St. Magdalena ist daher zur Auffassung gelangt, dass die Sicherheit der Fußgänger im Bereich des Kindergartens mit Maßnahmen der Verkehrsführung verbessert werden muss.

Dieses Anliegen unterstützen wir als Frauen Union Herzogenaurach, denn Kinder bedürfen des besonderen Schutzes der Gesellschaft. Wir bitten die CSU Fraktion einen entsprechenden Antrag im Stadtrat einbringen:

Durch bauliche Maßnahmen soll die Durchfahrtsgeschwindigkeit der Fahrzeuge in der Edergasse im Eingangsbereich des Kindergartens St. Magdalena reduziert werden.

Lösungsansätze zur Verkehrsberuhigung (Höhe Kindergarten St. Magdalena)

  • 1. Einführung eines verkehrsberuhigten Bereichs ("Spielstraße")
  • 2. Ab dem Kindergarten St.Magdalena soll die Edergasse als Einbahnstraße ausgerichtet werden.
  • 3. Stärkere und regelmäßige Überwachung der Geschwindigkeit und des an dieser besonders sicherheitsrelevanten Stelle angepassten Verkehrsverhaltens
  • 4. Bauliche Maßnahmen
        Aufstellen kostengünstiger Elemente als Platzhalter für spätere, punktuelle bauliche Maßnahmen (z.B. Blumenkübel wie Krefelder Stele; ca 50 EUR/ Stck)
        Feste Hindernisse auf der Fahrbahn, die nur langsam um- bzw. überfahren werden können:
  • Bremsschwellen (z.B. Krefelder/Berliner Kissen, Kölner Teller, Drempel),
  • Sperren
  • punktuelle Aufpflasterung vor dem Eingangsbereich.

Es ist zu prüfen, ob beim Umbau ein zusätzlicher Eingang zum Kindergarten beim Parkplatz Ecke Edergasse / Am Rahmberg geschaffen werden kann. Am Parkplatz wäre dann eine Kurzparkzone für mehrere Fahrzeuge einzurichten, der das Bringen und Abholen der Kinder gefahrlos ermöglichen würde.

 

 

Ruthild Schrepfer

Ortsvorsitzende Frauen Union Herzogenaurach

Sonntag, 08 Juni 2008 11:20

Ortsbesichtigung Atlantis

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Eingang, Umkleiden im Freizeitbad ATLANTIS werden komplett neu gestaltet, Sauna und Technik erweitert.


Die CSU-Fraktion informierte sich am vergangenen Samstag vor Ort über Planung und Fortschritt des Umbaus. Werner Philipp und Michael Wagner erläuterten alle Maßnahmen und beantworteten Fragen und Anregungen der Stadt- und Aufsichtsräte.
Nach 18 Jahren Betrieb werden rund 1,3 Millionen Euro in das ATLANTIS investiert. Der Eingangsbereich wird offener und besucherfreundlicher ausgestaltet und räumlich weiter nach außen verlagert, um mehr Platz für notwendige Erweiterungen und Umbauten im Umkleidebereich zu schaffen. Damit wird auch der Gastrobereich im Obergeschoss vergrößert. Das bislang teilweise lästige Miteinander von Umkleide, Sanitär- und Badebereich wird künftig vermieden; Einzel- und Gruppenumkleiden werden erweitert und vergrößert. Die Schränke für Badeutensilien und Kleidung werden modernisiert und erweitert, um auch Platz für die Ablage von Sport- und Badetaschen zu schaffen. Im von Rohbauarbeiten geprägten Eingangs- und Umkleidebereich konnten sich die CSU-Vertreter einen guten Eindruck der künftigen Räumlichkeiten verschaffen. Für die Besucher des ATLANTIS werden damit eine Reihe bekannter Engpässe entschärft. Der Thekenbereich der Sauna wird erweitert und modernisiert. Auch ein Standort einer möglichen Erdsauna als zusätzliche Attraktion im idyllisch gestalteten Außenbereich wurde in Augenschein genommen. Die Photovoltaikanlage auf den Süddächern des ATLANTIS wird auf das zehnfache der bisherigen Kapazität ausgebaut - eine Investition, die sich über den zwanzigjährigen Nutzungszeitraum nach Einschätzung der Bäderleitung rentieren wird.
Bis Dezember dieses Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein. Für den Übergang werden Bade- und Saunagäste einen bereits im Rohbau fertiggestellten, provisorischen Eingangsbereich vor dem Personaltrakt des ATLANTIS nutzen, der Bade- und Saunabetrieb wird durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt. Einziges Handicap durch die Verlagerung des Eingangsbereiches sind bei hohem Besucherandrang geringfügig längere Wartezeiten. Auch der provisorische Eingangsbereich wird wieder "verwertet": Teile der Überdachung werden als Pergola der Sauna angegliedert, der Baukörper selbst wird dann eine Überdachung für Fahrradstellplätze bilden.
Mit der Durchführung dieser Maßnahmen werden nach Einschätzung der CSU-Stadträte vor allem in Stoßzeiten auftretende Probleme im Eingangs- und Umkleidebereich entschärft und die Attraktivität des Freizeitbades in der Region weiter ausgebaut.
Mittwoch, 28 Mai 2008 08:43

Anfragen zur Stadtratssitzung

Stadt Herzogenaurach

Herrn Bürgermeister Dr. German Hacker

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

nachfolgende Anfragen bitten wir im Rahmen der Sitzung am 29. Mai zu behandeln:

1. Kinderbetreuung: Bedarfe und Umsetzungsplanung

Auch Herzogenaurach bleibt vom demografischen Wandel und Altersstrukturverschiebungen unserer Bevölkerung nicht unberührt. Die kleinräumige Bevölkerungsprognose für den Landkreis vom April 2008, welche auch Daten für die Stadt Herzogenaurach beinhaltet, bestätigt diesen Trend.

Auf mittlere Sicht haben wir mit knapp 200 Geburten jährlich zu rechnen, längerfristig werden die Geburtenzahlen weiter zurückgehen. Bis 2013 soll nach den Plänen der Bundesregierung eine deutliche Steigerung der Kinderbetreuung für die Altersgruppe 0-3 Jahre erreicht werden. Auf der letzten Sitzung des Stadtrates haben wir für Kindergärten und -krippen Sanierungsmaßnahmen i.H.v. rund 3 MioEUR beschlossen (Don-Bosco-Haus, Kindergarten St. Magdalena). In den höheren Altersgruppen sind gegenläufige Effekte absehbar (z.B. Altersgruppe >65 +50%). Diese Daten können und sollen Effekte und Veränderungen nur andeuten.

Um Familien, Trägern, der Verwaltung selbst wie auch dem Stadtrat Planungsgrundlagen zu geben, wären zunächst folgende Schritte notwendig:

- Abgleich der verwaltungsinternen Daten der Stadtverwaltung mit der aktuellen kleinräumigen Bevölkerungsprognose;

- Abschätzung der mittel- und langfristigen Bedarfsentwicklung für Krippen und -horte unter Berücksichtigung der absehbaren gesetzlichen Verpflichtungen bis 2013 sowie der verfügbaren Betreuungskapazitäten;

- mögliche Umsetzungsvarianten für Netto-Mehr- oder -Minderbedarfe an Plätzen nach Betreuungsangeboten.

Die Verfügbarkeit und Qualität von Kinderbetreuungsangeboten stellt für Eltern und junge Familien einen wesentlichen "Wohlfühlfaktor" dar. Die hierzu erforderlichen Investitionen (bis zu 20 MioEUR) und laufenden Kosten (bis zu 2 MioEUR p.a.) stellen die Finanzkraft auch der Stadt Herzogenaurach vor neue Herausforderungen.

Wir haben nach unserer Einschätzung aktuell keine "brennenden" Handlungsnotwendigkeiten in Detailfragen - in Anbetracht der künftigen Entwicklung und Herausforderungen sollten wir die Zeit für eine vorausschauende, realistische und kluge Planung nutzen.

2. Sportstättenneubau Herzo Base / WoS

In den letzten Sitzungen von Planungsausschuss und Stadtrat wurde der Sportstättenneubau ausführlich behandelt und z.T. Veränderungen an der Parkraumsituation und Verkehrsführung vorgenommen. Aktivitäten von Anwohnern wie Stellungnahmen in der Presse legen nahe, daß hier zumindest Informationsbedarf besteht.

Wir bitten deshalb um Auskunft, ob seitens der Stadtverwaltung konkrete Anfragen oder Informationen von Anwohnern über konkrete Veränderungsbedarfe vorliegen und ob hieraus ggf. weitere Veränderungen für Objektzuschnitt oder planungsrechtliche Grundlagen zu erwarten sind. Da mit dem Eigentümer bereits Gespräche über eine mögliche Nutzung für den Vereinsport aufgenommen und grundsätzliches Übereinkommen erzielt wurden, wäre hiervon ggf. auch die Nutzbarkeit einer Mehrfachsporthalle für den Vereinssport berührt.

3. Kläranlage: Stand und Gebühren

Wir bitten um einen kurzen Sachstandsbericht zum baulichen Stand und Fertigstellungsgrad der Maßnahmen sowie eine Abschätzung der hiermit verbundenen Veränderungen der Gebührensituation.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Horst Körner

Fraktionsvorsitzender

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