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Dienstag, 16 Februar 2021 18:08

Antrag: Aurachtaltrasse und die Verhinderung von Rückbauten

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Antrag der CSU & FW & JU -Stadtratsfraktionen an den Stadtrat: Information zur Kollision der Radschnellwegplanungen mit der Aurachtaltrasse und Schreiben des Stadtrates an das Eisenbahnbundesamt über die beabsichtigte Prüfung der Aurachtaltrasse und Verhinderung von Rückbauten.

Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt folgendes Schreiben an das Eisenbahnbundesamt und die DB Netz AG zu richten:
Bezug: Veröffentlichung des EBA im Internet mit dem Geschäftszeichen 651ppo/006-2019#005, Datum: 07.08.2020, EVH-Nummer: 3419203
Betreff: Eisenbahnstrecke Nr. 5916 , Bahn-km 2,300, Vorhaben „Bahnhof Frauenaurach Rückbau und Lückenschlüsse der Weichen 552, 555 und 556“ in Erlangen

Sehr geehrte Damen und Herren,
von obiger Veröffentlichung über den Rückbau von Gleisanlagen im Bf Frauenaurach der Eisenbahnstrecke Nr. 5916 haben wir erst jetzt erfahren.
Wir möchten Sie über folgenden Sachverhalt informieren und um entsprechende Berücksichtigung bitten:
Der Stadtrat von Herzogenaurach hat in seiner Sitzung vom 25.06.2020 einstimmig beschlossen, eine Machbarkeitsstudie zur Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Nr. 5916 für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr in Auftrag zu geben. Mit dem beantragten Rückbau der Gleisanlagen wäre eine mögliche Zugkreuzung im Bf. Frauenaurach künftig ausgeschlossen oder zumindest erschwert. Bis zur endgültigen Entscheidung für oder gegen eine Wiederaufnahme des öffentlichen Eisenbahnverkehrs auf der Strecke Nr. 5916 bis Herzogenaurach bitten wir darum, auf jegliche Rückbaumaßnahmen von Gleisanlagen zu verzichten und obigem Antrag nicht stattzugeben.
Des Weiteren bitten wir darum, uns direkt über etwaige künftige Anträge auf Freistellung von Liegenschaften zu Bahnbetriebszwecken, die die Eisenbahnstrecke Nr. 5916 Erlangen-Bruck - Herzogenaurach betreffen, zu informieren, da bis zur endgültigen Entscheidungsfindung die Nutzung im Rahmen der Zweckbestimmung nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Begründung:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Hacker,
die Machbarkeitsstudie zur Aurachtaltrasse schreitet, wie vom Stadtrat einstimmig beschlossen, voran. Es liegt jedoch in unser aller Interesse, dass eine ergebnisoffene Prüfung nicht von Rückbauentscheidungen tangiert wird.
Wir würden uns deshalb wünschen, dass der Rückbau von Gleisanlagen, auch wenn diese im Zuge einer Reaktivierung sicherlich erneuert werden müssten, vorerst nicht vonstatten geht, um Auswirkungen auf die Studie zu vermeiden und bitten, auch wenn im hier vorliegenden Falle Fristen bereits verstrichen sind, das o.g. Schreiben an das Eisenbahnbundesamt und die DB Netz AG zu richten.
Gleichzeitig würden wir uns wünschen, dass in der Sitzung aufgezeigt wird, wo fortschreitende Planungen des Radschnellweges die Machbarkeitsstudie beeinflussen können.

Mit freundlichen Grüßen

 Walter Drebinger   Konrad Körner  Dr. Manfred Welker
 CSU - Fraktionsvorsitzender       JU – Fraktionsvorsitzender         FW-Fraktionsvorsitzender


Link zum Artikel auf der Seite des EBA

 

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