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Walter Drebinger

Walter Drebinger

Fraktionsvorsitzender
Stadtrat

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    Herzogenaurach
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    09132 9972
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    Stadtrat Herzogenaurach:

    • Haupt - und Finanzausschuss
    • Planungsausschuss
    • Aufsichtsrat Herzo Bäder und Verkehrs GmbH
    • Aufsichtsrat Herzo Media GmbH

    Schwerpunkte:

    • Finanzen
    • Bauwesen
    • Kirche
    • Digitale Medien
    • Städteplanung

    Dafür setze ich mich als Stadtrat ein:

    • Eine lebendige, lebenswerte und florierende Innenstadt
    • Schaffung von Baugebieten/Wohnflächen besonders für junge Familien - mit guter Infrastruktur und Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr
    • Wirtschaftspolitik (Schaffung von planungsrechtlichen Voraussetzungen für Neuansiedlung aber auch die Pflege bestehender Betriebe
    • für die Bürger und Bürgerinnen stets ein offenes Ohr zu haben.
    • Kontakt zum Handwerk

    Lebenslauf:

    • geboren 1966 in Erlangen
    • Beruf: Metallbaumeister
    • Konfession: römisch/katholisch
    • Familienstand: verheiratet, drei Töchter

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Antrag der CSU & FW & JU -Stadtratsfraktionen an den Stadtrat: Information zur Kollision der Radschnellwegplanungen mit der Aurachtaltrasse und Schreiben des Stadtrates an das Eisenbahnbundesamt über die beabsichtigte Prüfung der Aurachtaltrasse und Verhinderung von Rückbauten.

Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt folgendes Schreiben an das Eisenbahnbundesamt und die DB Netz AG zu richten:
Bezug: Veröffentlichung des EBA im Internet mit dem Geschäftszeichen 651ppo/006-2019#005, Datum: 07.08.2020, EVH-Nummer: 3419203
Betreff: Eisenbahnstrecke Nr. 5916 , Bahn-km 2,300, Vorhaben „Bahnhof Frauenaurach Rückbau und Lückenschlüsse der Weichen 552, 555 und 556“ in Erlangen

Sehr geehrte Damen und Herren,
von obiger Veröffentlichung über den Rückbau von Gleisanlagen im Bf Frauenaurach der Eisenbahnstrecke Nr. 5916 haben wir erst jetzt erfahren.
Wir möchten Sie über folgenden Sachverhalt informieren und um entsprechende Berücksichtigung bitten:
Der Stadtrat von Herzogenaurach hat in seiner Sitzung vom 25.06.2020 einstimmig beschlossen, eine Machbarkeitsstudie zur Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Nr. 5916 für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr in Auftrag zu geben. Mit dem beantragten Rückbau der Gleisanlagen wäre eine mögliche Zugkreuzung im Bf. Frauenaurach künftig ausgeschlossen oder zumindest erschwert. Bis zur endgültigen Entscheidung für oder gegen eine Wiederaufnahme des öffentlichen Eisenbahnverkehrs auf der Strecke Nr. 5916 bis Herzogenaurach bitten wir darum, auf jegliche Rückbaumaßnahmen von Gleisanlagen zu verzichten und obigem Antrag nicht stattzugeben.
Des Weiteren bitten wir darum, uns direkt über etwaige künftige Anträge auf Freistellung von Liegenschaften zu Bahnbetriebszwecken, die die Eisenbahnstrecke Nr. 5916 Erlangen-Bruck - Herzogenaurach betreffen, zu informieren, da bis zur endgültigen Entscheidungsfindung die Nutzung im Rahmen der Zweckbestimmung nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Begründung:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Hacker,
die Machbarkeitsstudie zur Aurachtaltrasse schreitet, wie vom Stadtrat einstimmig beschlossen, voran. Es liegt jedoch in unser aller Interesse, dass eine ergebnisoffene Prüfung nicht von Rückbauentscheidungen tangiert wird.
Wir würden uns deshalb wünschen, dass der Rückbau von Gleisanlagen, auch wenn diese im Zuge einer Reaktivierung sicherlich erneuert werden müssten, vorerst nicht vonstatten geht, um Auswirkungen auf die Studie zu vermeiden und bitten, auch wenn im hier vorliegenden Falle Fristen bereits verstrichen sind, das o.g. Schreiben an das Eisenbahnbundesamt und die DB Netz AG zu richten.
Gleichzeitig würden wir uns wünschen, dass in der Sitzung aufgezeigt wird, wo fortschreitende Planungen des Radschnellweges die Machbarkeitsstudie beeinflussen können.

Mit freundlichen Grüßen

 Walter Drebinger   Konrad Körner  Dr. Manfred Welker
 CSU - Fraktionsvorsitzender       JU – Fraktionsvorsitzender         FW-Fraktionsvorsitzender


Link zum Artikel auf der Seite des EBA

 


Gemeinsame Erklärung der Stadtratsfraktionen der CSU und der JU zu den erfolgten Strafurteilen gegen zwei städtische Mitarbeiter

Die Stadtratsfraktionen von CSU und JU im Herzogenauracher Stadtrat erklären durch ihre Fraktionsvorsitzenden Walter Drebinger und Konrad Körner:
Die nun beiden erfolgten Strafurteile gegen zwei städtische Mitarbeiter, darunter den Stadtkämmerer unserer Stadt, haben uns erschüttert.
Nach Abschluss der Strafverfahren werden die Oppositionsfraktionen aus CSU und JU die Hintergründe dieser Taten, soweit sie die Stadt betreffen aufarbeiten und etwaige Versäumnisse nicht stillschweigend hinnehmen.
Es sei ausdrücklich gesagt, dass wir mit beiden ein gutes Verhältnis gepflegt haben und zur Person des Stadtkämmerers sei angemerkt, dass wir fachlich keinen Tadel zu seiner Tätigkeit bei der Stadt zu äußern haben.
Jedoch sind die nun festgestellten Taten schwerwiegend und schaden dem Ansehen der Stadt Herzogenaurach und ihrer Mitarbeiter nachhaltig.
Nicht zufrieden sind wir mit dem Krisenmanagement des Bürgermeisters.
Der Bürgermeister hat den Stadtrat, nachdem er von der Staatsanwaltschaft über die Vorwürfe gegen den Kämmerer informiert wurde, erst mit zwei monatiger Verspätung - mit E-Mail vom 10.01.2019 - über die Vorwürfe in Kenntnis gesetzt.
Hierfür hat ihn die CSU-Stadtratsfraktion mit Schreiben vom 20.01.2019 schriftlich gerügt.
Auch der neugewählte Stadtrat wurde erst auf Nachfrage fernab des Protokolls am Rande einer Stadtratssitzung mit vierwöchiger Verspätung mündlich informiert.
In einem vergleichbaren Fall im Landratsamt wurde die betreffende Person mit sofortiger Wirkung vorläufig suspendiert.
Dass dies hier nicht geschah, wundert uns.
Dieses verbesserungsbedürftige Krisenmanagement, das nicht immer den Anschein erweckte, der Bürgermeister hätte die Sachlage im Rathaus noch im Griff, setzte sich bis zu Letzt fort.
Der Bürgermeister hat noch in einer E-Mail vom 14.10.2020, also einen Tag vor der Verhandlung des Kämmerers, den Stadträten einen Maulkorb verpasst und die Stadträte schriftlich aufgefordert, "Alle Anfragen, die Sie von Seiten Dritter bzw. der Öffentlichkeit erreichen sollten, bitte ich um-gehend an mich weiterzuleiten."
Die Stadträte sollten zu diesem Thema keine Auskünfte geben. Der untaugliche Versuch Stadträte bei einer öffentlichen (!) Hauptverhandlung zur Verschwiegenheit zu verpflichten, ist aus unserer Sicht ein äußerst fragwürdiges Verhalten.
Nach all diesen Vorkommnissen werden wir nicht akzeptieren, dass der Bürgermeister einfach so wieder zur Tagesordnung übergeht.
Er steht nun in der Pflicht dem Stadtrat entsprechende Vorschläge zu unterbreiten, wie die Vorfälle aufgearbeitet werden.

Walter Drebinger                                         Konrad Körner
CSU-Fraktionsvorsitzender                         JU-Fraktionsvorsitzender


Ergänzungsantrag der Stadtratsfraktionen der CSU & JU zum Antrag der SPD/Grüne/FDP/die
Partei zur Prüfung der Aurachtaltrasse mit dem Ziel einer standardisierten Bewertung

Ergänzung zum Antragstext:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, als Voraussetzung einer nachfolgenden Planung eine Machbarkeitsstudie zur Prüfung zur Reaktivierung der Aurachtaltrasse von Herzogenaurach bis hin zu einem Anschluss an das S-Bahn-Netz Erlangen-Nürnberg als SPNV-Verkehr durch ein unabhängiges Planungsbüro bis zu einer Sitzung spätestens im Dezember 2020 zu beauftragen.
    Die Machbarkeitsstudie soll die drei Arbeitspakete, die die Deutsche Bahn im Schreiben vom 11.01.2019 genannt hat, beinhalten.
  2. Die Verwaltung setzt sich hierzu mit diesem Votum des Stadtrates mit dem Freistaat Bayern in Verbindung und beachtet die grundlegenden Reaktivierungsvoraussetzungen von Freistaat und Bayerischer Eisenbahngesellschaft.
  3. Vor einer Auftragsvergabe der Machbarkeitsstudie sind die Ergebnisse der Markterkundung dem Stadtrat zur Beschlussfassung über das weitere Verfahren vorzulegen. Die Markterkundung und die Ausschreibung wird vom Planungs- und Umweltausschuss in öffentlichen Sitzungen erarbeitet. Bei Gesprächen mit potentiellen Auftragnehmern sind die
    Fraktionen mit einzubeziehen. Eignungskritierium für eine Vergabe ist ein Planungsbüro, dass bisher noch nicht von der Stadt Herzogenaurach und dem Zweckverband StUB mit einer Prüfung im Rahmen von Schienenprojekten beauftragt war und schon anderswo erfolgreich entsprechende Untersuchungen durchgeführt hat.
  4. Kommt die Machbarkeitsstudie zu einem positiven Ergebnis, wird der Stadtrat eine standardisierte Bewertung der machbaren Varianten der Aurachtaltrasse als SPNV-Verkehr beauftragen (2. Phase).

Mit freundlichen Grüßen

Walter Drebinger  Konrad Körner    
CSU - Fraktionsvorsitzender   JU – Fraktionsvorsitzender    

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