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Stellv. Fraktionsvorsitzende
Stadträtin
Antrag:
Der gesamte Stadtrat hat eine gastronomische Nutzung des Ratskellers beschlossen. Deshalb soll der Ratskeller so schnell wie möglich umgebaut und fertiggestellt werden.
Begründung:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Hacker,
nachdem jetzt schon viel Zeit vergangen ist und sich zum Thema Pächtersuche immer noch nichts Positives getan hat, beantragen wir, den Ausbau des Ratskellers jetzt anzugehen.
Wie sich gezeigt hat, ist es schwierig einen Pächter zu finden, nach dessen Vorstellungen der Rats-keller ausgebaut werden soll und der anschließend auch den Ratskeller nach seinem Konzept be-treibt. Wir haben für die Pächtersuche viele Berater und Spezialisten eingesetzt, was aber bisher zu keinem positiven Ergebnis geführt hat. Wer entwickelt schon ein Konzept, unterschreibt einen Mietvertrag und wartet dann noch ein Jahr, bis er das Lokal betreiben kann?
Deshalb beantragen wir, den Ausbau jetzt in Eigenregie zu beginnen. Dadurch kann sich ein zu-künftiger Bewerber die fertigen Gewerbeflächen anschauen und dementsprechend sein gastrono-misches Konzept entwickeln. Er kann zudem kurz nach der Unterzeichnung des Pachtvertrages eröffnen. Es hat sich auch herausgestellt, dass es nicht optimal ist, den Ratskellerausbau auf einen bestimm-ten Bewerber zuzuschneiden.
Wenn man die Pächterwechsel der letzten Zeit in Herzogenaurach ansieht, erkennt man, dass sich ziemlich schnell ein neuer Pächter findet, wenn das Lokal sofort übernommen werden kann. Des-halb sollten wir umgehend damit beginnen und nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen, zumal die finanziellen Mittel schon im Haushalt bereitgestellt sind.
Mit freundlichen Grüßen
| Walter Drebinger | Sanine Hanisch | Dr. Konrad Körner |
| CSU - Fraktionsvorsitzender | Sellv. Fraktionsvorsitzende | JU – Fraktionsvorsitzender |
Antrag der Stadtratsfraktionen der CSU & JU an den Stadtrat zu den Haushaltsberatungen
Leerstand vermeiden – PopUp-Store-Förderprogramm starten
Antragstext:
Der Stadtrat stellt Mittel von 25.000€ in den Haushalt zur Schaffung eines Förderprogramms zum Leerstandmanagement durch Förderung von Pop-Up-Stores in der Innenstadt ein.
Antragsbegründung:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Hacker,
durch die Corona-Krise und altersbedingte Geschäftsaufgaben gleichermaßen bedingt, steht unsere Innenstadt auch weiterhin vor Herausforderungen. Dabei ist es besonders wichtig, Leerstände in der Innenstadt weitestgehend zu vermeiden. Das Stadtmarketing hat mit dem Weihnachtsstore und dem Popup Kunstprojekt bereits solche Projekte ermöglicht. Dies unterstützen wir.
Gleichzeitig ist aber klar, dass die Stadt nicht selbstständig auf lange Sicht, wie beim Weihnachtsstore, selbst Ladenpersonal zur Verfügung stellen kann.
Wir schlagen deswegen ein Förderprogramm zur Leerstandsvermeidung mit folgenden Eckpunkten vor:
Wir erhoffen uns dadurch kurzfristige Leerstände bis zur Neuvermietung auf der einen Seite zu vermeiden und gleichzeitig jungen Unternehmern mit einer Geschäftsidee eine Starthilfe in der Innenstadt zu geben. Nach dem Förderzeitraum könnte es auch sein, dass der Mieter in der Immobilie dann zum regulären Mietpreis verbleibt oder etwa die Geschäftsidee so weit funktioniert, dass anderweitig eine passende Immobilie angemietet werden kann. Der Vermieter hat weiterhin durch den reduzierten Fördersatz und die begrenzte Förderdauer einen Anreiz, die Immobilie auch weiterhin selbstständig zur vermieten.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Drebinger Dr. Konrad Körner
CSU - Fraktionsvorsitzender JU – Fraktionsvorsitzender
Antrag der CSU & JU -Stadtratsfraktionen an den Stadtrat zu den Haushaltsberatungen: Marketingstrategie Innenstadt/Outlets
Antrag:
Bereitstellung von 20.000 € zur Beauftragung einer Marketingstrategie durch ein Fachbüro für eine bessere werbetechnische Anbindung der Outlets an unsere Innenstadt.
Begründung:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Hacker,
durch die schon länger durchgeführte Verlagerung der Outlets an die Stadtränder fehlen in unse-rer Innenstadt einige der großen Einkaufsmagnete. Dadurch hat sich die Besucherzahl in unserer Innenstadt deutlich nach unten entwickelt. Das Besucherpotential an unseren Outlets dagegen steigt von Jahr zu Jahr was wir ausdrücklich begrüßen. Unsere Innenstadt ist zusätzlich durch die Pandemie und den entsprechend angeordneten Schließungen der Läden und der Gastronomie stark getroffen worden.
Es liegt also nahe, Überlegungen anzustellen, mit welchen Maßnahmen wir mehr Besucher der Outlets für unserer Innenstadt begeistern können. Dies sollte durch ein entsprechendes Fachbüro erfolgen, welches dem Stadtrat eine ausgeklügelte Strategie mit den passenden Maßnahmen zur Verfügung stellen soll.
Die Finanzierung kann als neuer Haushaltsansatz oder durch vorhandene Ausgabenreste erfolgen.